Bild: Steico

Bauteile mit
inneren Werten

Systematisch gute Dämmung
Ein guter Wärmeschutz senkt die Heizkosten und damit den Ausstoß von Kohlendioxid ganz erheblich. Mit der Holzbauweise ist ein hoher Wärmeschutz leicht zu erreichen. Zum einen hat Holz sehr gute Dämmeigenschaften, zum anderen erlaubt die Konstruktionsweise das Einbringen von dicken Wärmedämmschichten, ergänzt durch Zusatzdämmungen an den Innen- oder Außenseiten der Bauteile. So bestehen etwa Holzrahmenelemente zu mehr als 80 Prozent aus Dämmung.

Niedriger Wärmeleitwert
Als Faustregel kann gelten, dass ein Material Wärme um so besser speichern kann, je schwerer es ist. Die Wärmedämmfähigkeit hingegen nimmt mit dem Gewicht ab. Organische Stoffe wie Holz können im Verhältnis zu ihrem Gewicht große Mengen an Wärme speichern. Das ist der Grund, warum Holz der Baustoff mit dem besten Verhältnis von Wärmedämmung und Wärmespeicherung ist. Es weist den niedrigsten Wärmeleitwert aller gängigen tragenden Baustoffe auf. Eine mit Holz gebaute Außenwand weist bei halber Stärke einer Ziegel- oder Betonwand den doppelten Wärmedämmwert auf.