Bild: Holzabsatzfonds

Von der Wiege
bis zur Bahre

Unter einer Ökobilanz versteht man eine systematische Analyse der Umweltwirkungen von Produkten während des gesamten Lebensweges.
Heute werden auch Gebäude einer solchen Betrachtung unterzogen. Ihr Bau- und Nutzungsprozess belastet die Umwelt auf zwei Arten: durch die Entnahme von Ressourcen aus der Umwelt und durch die Rückführung von Emissionen in die Umwelt. 50 Prozent aller in Deutschland genutzten Rohstoffe fließen in den Bau und Betrieb von Gebäuden. Sie sind für 60 Prozent aller Abfallstoffe verantwortlich.

Ökobilanzen wurden aber für relativ große Gebäude wie Industrie- oder Verwaltungsbauten entwickelt und sind deshalb so umfangreich, dass sie für kleinere Wohn- und Geschäftshäuser ungeeignet erscheinen. Es ist deshalb im Sinne der Ökobilanzen ausreichend, bei solchen Gebäuden ein Minimum an Ressourcenverbrauch bei der Herstellung mit einem Minimum an Verbrauch während der Nutzung zu koppeln.

Mit Blick auf den Rückbau oder Abriss soll aus Baustoffen gebaut werden, die im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes mit niedrigem Ressourcenaufwand wiederverwendet oder nutzbringend verwertet werden. Und da ist der Holzfertigbau unter Verwendung von möglichst weitgehend nachwachsenden Baustoffen die erste Wahl.