Bild: Anton Ambros

Modernisierung
mit Holzfertigbauteilen

Viele Gebäude, die von 1950 bis 1980 errichtet wurden, sind energetisch unzulänglich.
Sie verursachen hohe Betriebskosten und entsprechen nicht mehr den Bedürfnissen ihrer Nutzer. Vor allem die Fassaden größerer Wohn-, Büro- und Schulbauten weisen inzwischen erheblichen Sanierungsbedarf auf.

Als Lösung dieser komplexen Aufgabe bewährt sich bei aktuellen Bauvorhaben eine Sanierungsmethode, bei der wärmegedämmte Holzbauelemente als selbsttragende Fassadenkonstruktion vor die alte Struktur des Bestands gesetzt werden. Dadurch reduzieren sich die statischen Beanspruchungen des bestehenden Tragwerks deutlich und erlauben zudem eine wärmebrückenfreie Ausführung. Die hoch wärmegedämmten Elemente werden im Holzbaubetrieb komplett vorgefertigt und vor Ort nur noch montiert.

Vorgefertigte Holzelemente
Innovative Holzbausysteme überzeugen mit ihrer Flexibilität im Mix mit anderen Materialien und bieten ideale Voraussetzungen für Ausbau und Aufstockung. Vorgefertigte Holzelemente in Trockenbauweise sind leicht und eignen sich auch auf Gebäuden, die keine schweren Erweiterungen und Lasten vertragen. Somit lässt sich ohne Abriss und Neubau kostengünstig Substanz bewahren.

Außerdem vermeidet der Holzbau Wartezeiten durch Trocknungsprozesse und trägt damit deutlich zur Verkürzung der Gesamtbauzeit bei – ein entscheidender Vorteil für Baustellen, deren Bauphase zeitlich eingeschränkt ist, etwa bei Wohn- oder Schulgebäuden.