Wissenswertes
über Holz als Baustoff

  • Holz ist der einzige nachwachsende Rohstoff.
    Er lässt sich unmittelbar als konstruktiver Baustoff einsetzen.
  • Holz braucht beim Wachstum den Kohlenstoff des atmosphärischen Kohlendioxid. 
    Es trägt dadurch zur Verminderung des Treibhauseffekts bei.
  • Holz produziert kein Kohlendioxid.
    Es hat im Vergleich mit mineralischen oder metallischen Baustoffen wie Beton, Ziegel und Stahl den geringsten Herstellungs-Energieaufwand aller konstruktiven Baustoffe. Er produziert damit kein Kohlendioxid, sondern reduziert es.
  • Holz ist ein „warmer” Baustoff.
    Von Natur aus bietet es durch seine geringe Wärmeleitfähigkeit die Vermeidung von Wärmebrücken und in Kombination mit geeigneten Wärmedämmstoffen eine hervorragende Energieeffizienz.
  • Holz unterstützt ein gesundes Wohnklima.
    Durch seine absorbierende Wirkung gleicht es Feuchteschwankungen in der Raumluft aus und durch seine hohe Wärmespeicherung auch Temperaturschwankungen. 
  • Holz ist beständig und dauerhaft.
    Holzhäuser werden bei richtiger Planung und Ausführung viele hundert Jahre alt - denn Holz besitzt die Fähigkeit, sich selbst gegen Feuchtigkeit zu schützen, wenn es immer wieder trocken wird.
  • Holz ist stabil und flexibel.
    Für statische Anforderungen ist es hervorragend geeignet, weil es ein besseres Verhältnis zwischen Gewicht und Tragfähigkeit aufweist als etwa Stahl. In Verbindung mit entsprechenden Befestigungsmitteln lassen sich heute aus Holz Bauwerke in größten Dimensionen fertigen.
  • Holz ist, obwohl es brennt, in entsprechenden Dimensionen sehr widerstandsfähig gegen Feuer.
    Massives Holz (so etwa in Holzdecken) ist schwer zu entzünden und hat eine höhere Feuerwiderstandsdauer als zum Beispiel Betondecken und schafft sich durch Verkohlen auf der feuerzugewandten Seite eine Schutzschicht.
  • Holz ist ein preiswürdiger Baustoff – weil er von der Natur „kostenlos” produziert wird.
    Die Bereitstellungskosten können dann niedrig sein, wenn das Holz aus der Nähe kommt und neben der mechanischen Trocknung nur noch geringe Modifizierungen nötig sind.
  • Der Wald, in dem Bauholz wächst, hat trotzdem noch Erholungs- und Schutzfunktionen.
    Die Bundeswaldgesetze regeln die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. Dieser Begriff der Nachhaltigkeit, der mittlerweile leider inflationär eingesetzt wird, wurde im Bezug auf den Forst entwickelt und bedeutet, dass weniger Holz eingeschlagen wird, als nachwächst. Noch haben wir in Deutschland einen zunehmenden Waldbestand.